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Falscher Verdacht, Fehlurteile wegen Vergewaltigung Bernhard M. saß jahrelang im Gefängnis - unschuldig, von einem psychisch kranken Mädchen der Vergewaltigung bezichtigt. Bis heute leidet er unter den Folgen des Justizirrtums, der, so der Vorwurf, schon nach Aktenlage leicht zu verhindern gewesen wäre. Sendung von Frontal21 (ZDF) |
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Die Geschichte eines Irrtums ... "Die wahnhafte Fixierung auf den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen erfasste in den neunziger Jahren die gesamte Gesellschaft, hielt Einzug in Familien, spielte bei Scheidungsverfahren eine immer größere Rolle und fand ihren Weg zu Kinderärzten, in Schulen, in die Jugendämter, in die psychiatrischen Stationen, die Untersuchungszimmer der Gerichtspsychologen und die Büros sonst so sachlicher Staatsanwälte und Richter." ... schreibt Sabine Rückert in der ZEIT zum Erscheinen ihres neuen Buchs "Unrecht im Namen des Volkes". |
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Das Leben - eine einzige Erfindung Interessanter Artikel von Marion Rollin im Spiegel-Online (28.10.2008) über neue Erkenntnisse der Gedächtnisforscher. Zum gleichen Thema ein älterer Artikel aus der ZEIT. |
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Oberstaatsanwältin Gabriele Gordon über sexuellen Missbrauch und falsche Erinnerungen. Ausschnitte aus dem Spiegel-Gespräch (14/2006): "Ich bearbeite hier in Neuruppin im Jahr ungefähr 200 Anzeigen von Sexualdelikten. Nur 20 kommen zur Anklage, 170 werden eingestellt. In zehn Fällen drehe ich den Spieß sogar um und klage wegen bewusster Falschaussage an." "In einem meiner Fälle hatten Kinder das RTL-Fernsehgericht nachgespielt, die Kleinste in der Rolle des sexuell missbrauchten Opfers. Die Lehrerin hat es nicht als Spiel erkannt, und die Oma hat den Vorfall als Waffe gegen den Schwiegersohn benutzt, den sie nicht leiden konnte. Der saß dann eine Woche im Gefängnis – und das ist wenig. Im französischen Outreau brachte ein Untersuchungsrichter 14 Unschuldige für Jahre hinter Gitter. In den Wormser Missbrauchsprozessen wurden 25 unschuldige Männer und Frauen angeklagt, viele saßen in Haft. So etwas ist der GAU des Rechtsstaates." |
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Beschuldigungen wegen sexueller Übergriffe nehmen zu Die Schweizer Weltwoche berichtet: Die Zahl der verurteilten Kinderschänder ist seit Jahren konstant, die Beschuldigungen wegen sexueller Übergriffe aber nehmen zu. Deshalb wagen Lehrer kaum noch, Schülern nahe zu kommen. Und selbst Väter schrecken davor zurück, die eigene Tochter zu trösten. |
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Und plötzlich ist das Kind weg! Der Berliner Tagesspiegel und die Berliner Zeitung berichten: Fünfjähriges Mädchen wird vom Jugendamt Treptow aus dem Kindergarten geholt und im Heim untergebracht. Auslöser war eine Psychologin, die glaubte, am Spiel des Kindes erkennen zu können, es sei sexuell missbraucht worden. |
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Kind ins Heim, Eltern verzweifelt – wie Jugendämter überreagieren Die Panorama-Sendung am Donnerstag 30. März 2006 berichtet über einen Fall von falscher Missbrauchsverdächtigung. Nach dem Spiel mit anatomisch korrekten Puppen ist eine Psychologin davon überzeugt, dass Katharina missbraucht wird. Das Jugendamt nimmt Katharina den Eltern weg und ordnet die Heimunterbringung an. |
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Empfehlungen für Rechtsanwälte im Familienrecht "Familienrecht ist anders." Es regelt eine Wirklichkeit, die stark von Emotionen geprägt ist. Familiäre Konflikte, insbesondere Trennungen und Scheidungen, gehen häufig mit tiefen Verletzungen einher. Ein von den Rechtsanwältinnen Jennifer Raupach und Elisabeth Schmidt erarbeiteter Verhaltenscodex für Rechtsanwälte soll dem Rechnung tragen. Er stellt Empfehlungen auf, wie Rechtsanwälte im Familienrecht arbeiten sollten, um insbesondere Kinderrechte zu wahren. |
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Die Ohnmacht der Väter Lesenswerte Buchbesprechung in der FAZ |
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Vier Jahre haben sechs Menschen im Knast gesessen - zu Unrecht. Justizfiasko in Frankreich, Generalstaatsanwalt entschuldigt sich bei den Angeklagten. Der volle Bericht in der NZZ und in der TAZ |
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Er hatte Angst vor der Schande; da sprang er lieber in
den Tod Beim thüringischen Gräfenroda nahm sich ein ehemaliger Heimleiter das Leben, nachdem gegen ihn Vorwürfe der Vergewaltigung eines 14jährigen Mädchens erhoben worden waren. |
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Heroin
statt Hilfe - Die
Zerstörung eines jungen Lebens "Dieses Buch beschreibt unsere verzweifelten Bemühungen, Hilfe für unsere Tochter Nicole zu finden, eine erfolglose Suche und ist gleichzeitig die Geschichte ihres kurzen Lebens" |
| Rolf Bossi beschreibt in seinem Buch "Halbgötter in Schwarz", wie durch Selbstherrlichkeit, Willkür und Inkompetenz die unabhängige Urteilsfindung ad absurdum geführt wird. |
| DER SPIEGEL 9/2005 "Ausgestanden ist die Sache nicht" Nachlese zu den legendären Wormser Missbrauchsprozessen: Seit elf Jahren sitzen noch immer Kinder im Heim, die freigesprochenen Eltern bemühen sich ohne Aussicht auf Erfolg um Kontakt. Ein Gutachten beschreibt erschreckende Zustände. Von Gisela Friedrichsen |
| "Das Jugendamt hat immer
Recht" Fortsetzung III Heribert Giebels tritt als Vizechef des Kinderschutzbundes zurück. |
| "Unglaublich perfide" Amtsgericht verurteilte junge Mutter zu Bewährungsstrafe |
| nach 20 Jahren Haft vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen |
| "Das
Jugendamt hat immer Recht" Fortsetzung II Das ZDF widmet dem Fall "Müller" einen Beitrag. Die Journalistin Sabine Rückert erhält den deutschen Jugendhilfepreis für "Der Verdacht" |
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Ein
einziger Tag zerstört das Leben einer Familie im Saarland. Die
achtjährige Lena werde vom Vater misshandelt, behauptet eine
fremde
Frau aus der Nachbarschaft. Die staatliche Maschinerie dreht durch: Den
Eltern wird das Kind entrissen – und als der Verdacht zwei
Jahre
später zerfällt, will Lena nicht mehr heim.
"Das
Jugendamt
hat immer Recht"
Was Familie Müller im Saarland widerfuhr, könnte jeder deutschen Familie passieren – meint der Sozialpädagoge Heribert Giebels |